Rückblick auf das Jahr 2017

430 km auf dem Rad von Rostock nach Berlin

Vor 25 Jahren fand die erste einwöchige Kolpingradtour der Kolpingsfamilie Püsselbüren statt. Grund genug, in diesem Jahr wieder eine außergewöhnliche Route unter die Räder zu nehmen: der deutsche Abschnitt des Fernradweges von Berlin nach Kopenhagen wurde von Rostock in die deutsche Hauptstadt absolviert.

 

Begonnen wurde die Tour mit einen einem gemeinsamen Frühstück in Püsselbüren. Die ersten Kilometer wurden anschließend per Rad zum Hauptbahnhof nach Osnabrück absolviert. Nach der Anreise nach Rostock radelten die neun Teilnehmer über die Stationen   Krakow am See, Waren, Neustrelitz und Liebenwalde in die Bundeshaupstadt Berlin.

Der Müritz-Nationalpark und das Havelland waren besondere Höhepunkt dieser sehr naturverbundenen Fernradstrecke. Aber auch geschichtlich hatte diese Tour viel zu bieten. Die Besuche in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen bei Oranienburg lösten Betroffenheit bei den Besuchern aus. In Berlin absolvierte man einen Teil des geschichtsträchtigen Mauer-Radwegs.

Nach 430 pannenfreien Kilometern erreichten die Püsselbürener die Bundeshauptstadt Berlin. Eine mehrstündige geführte Radtour mit einem Tourguide führte am Tag nach der Bundestagswahl zu nahezu allen Sehenswürdigkeiten Berlins. Kreuz und quer ging es dabei per Rad durch den pulsierenden Hauptstadtverkehr – aber auch überrascht viele ruhige Zonen im Herzen Berlins wurden erkundet.  

Voller neuer Eindrücke ging es anschließend per Bahn wieder zurück nach Püsselbüren.

Kolping Radgruppe vor dem Brandenburger Tor

 

Zurück