Rückblick auf das Jahr 2015

Radtour entlang der Außengrenzen des Saarlandes

Neun Mitglieder der Kolpingsfamilie Püsselbüren nutzten den Spätsommer, um per Rad das Saarland zu erkunden. Dabei wurde der Saarland-Radweg, der entlang der Außengrenzen dieses Bundeslandes führt, innerhalb einer Woche abgefahren.
Das Saarland liegt eingebettet zwischen Luxemburg, Lothringen und Rheinland-Pfalz und ist geprägt durch drei unterschiedlichen Naturlandschaften: den Hunsrück, die Gaulandschaften von Saar, Mosel und Blies und das Saar-Nahe-Berg- und Hügelland. Bemerkbar macht sich auf jeden Fall der französische Einfluss, besteht doch seit jeher gemeinsame Wurzeln.

Begonnen wurde die Tour mit einem gemeinsamen Frühstück in Püsselbüren. Anschließend ging es per Bahn zum Ausgangspunkt der Radtour   nach Mettlach. Die Fahrräder wurden mit Unterstützung der Fa. Dräger Konstruktionstechnik aus Hörstel nach Mettlach transportiert.
Auf landschaftlichen reizvollen, aber auch zum Teil hügeligen und steilen Abschnitten führte die Tour zunächst westwärts in das südliche Luxemburg, um dort den bekannten Ort Schengen einen Besuch abzustatten. Im weiteren Verlauf der Tour durch das westliche Saarland überquerte man immer wieder die französische Grenze. Über Berus, Überherrn und Völklingen erreichte man die Landeshauptstadt Saarbrücken. Von dort führte der weitere Verlauf entlang der Blies durch kleine idyllische Ortschaften im Sankt Wendeler Land. Auf alten Bahnstrecken, die zu Radwegen umfunktioniert wurden, erreichten die Radler Homburg. Die letzte Etappe führte die Püsselbürener dann nach insgesamt 368 km und fünf Reifenpannen und einem Kettenriss von Nonnweiler zurück nach Mettlach. 

Radwandergruppe auf dem Saarlandradweg

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