Rückblick auf das Jahr 2013

Kubbspieler helfen Kindern in Not

9. Püsselbürener KUBB-Spiele 2013

Zum 9. Male findet am 14. Juli 2013 das von der Kolpingsfamilie Püsselbüren organisierte Kubbturnier, die Püsselbürener KUBB-Spiele, im Escher Sportpark statt.

Von Anfang an stand für die Organisatoren fest, dass mit dem Erlös aus dem Turnier wohltätige Projekte gefördert werden sollen. In den letzten Jahren konnten sich bereits vier Projekte über Spenden der Kubber freuen. Auch in diesem Jahr war das Orgateam sich rasch einig, dass wiederum ein lokales und ein globales Projekt unterstützt werden sollen.

Spendenübergabe

So erhielt zum einem der „Deutsche Kinderschutzbund Rheine“ für ihre Arbeit eine Spende von 500 Euro und zum anderen wird die Initiative „Den Kinder von Tschernobyl“ in Ibbenbüren mit einer Spende von 500 Euro unterstützt. Das Foto zeigt ein Teil des Orgateams der Püsselbürener KUBB-Spiele mit der Vertreterin des „Deutschen Kinderschutzbundes Rheine“ Frau Feldmeyer-Göcke und den Vertretern der Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“ Reinhard Paul und Reinhard Jansing bei der Übergabe der Spendenchecks.

Der Deutsche Kinderschutzbund Rheine e.V. setzt sich seit über 30 Jahren für Kinder und Jugendliche ein. Er ist die einzige Fachberatungsstelle zum Themenbereich Gewalt, speziell sexuelle Gewalt, gegen Kinder und Jugendliche im gesamten Kreis Steinfurt und seit 2009 auch anerkanntes Kinderschutz-Zentrum. Die 7 Fachkräfte der Beratungsstelle stammen aus denn Fachbereichen Psychologie und Sozialpädagogik und wenden sich gegen körperliche, seelisch, sexuelle Gewalt und Vernachlässigung. Sie setzen sich ein für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Der Deutsche Kinderschutzbund Rheine e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und arbeitet überparteilich, überkonfessionell, im Sinne der Freiwilligkeit und unter Schweigepflicht. Das Team des Kinderschutz-Zentrums bietet neben Beratung von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Eltern und pädagogischen Fachkräften, auch die Möglichkeit der Therapie von Opfern und Tätern an. Darüber hinaus wird eine große Palette an Präventionsmöglichkeiten vorgehalten. Projekte in Schulen, Kindergärten, Workshops, Trainings oder Selbstbehauptungskurse, um nur einige zu nennen. Der letzte große Aufgabenbereich ist der, der Fort- und Weiterbildung für Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich. Vom Eintagesseminar bis hin zu einer zweijährigen Weiterbildung zum Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainer und Erstberater bei Gewalterfahrungen erstreckt sich die Spannweite der Fortbildungsangebote, die mittlerweile immer mehr angefragt wird. (www.dksbrh.de)

Die Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“ aus Ibbenbüren ist ein Zusammenschluss von vielen Familien mit dem Ziel, Kindern aus Weißrussland zu helfen.
Sie unterstützt Kinder aus dem Dorf Svensk im Bezirk Mogilev. Etwa 220 Kilometer von Tschernobyl entfernt, gehört der Bezirk zu einem der stärksten radioaktiv kontaminierten Gebiete in Weißrussland. Vor allem die Kinder leiden unter der atomaren Verstrahlung. Ihre Immunsysteme sind geschwächt, Tumor-, chronische Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Kinderdiabetes breiten sich zunehmend aus. Mehr als 25 Jahre nach der Katastrophe sind heute noch acht von zehn Kindern in Weißrussland krank.
Jedes Jahr lädt die Initiative Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren zu einer vierwöchigen Ferienerholung nach Ibbenbüren und Umgebung ein. Die wenigen Wochen in frischer Luft und mit vitaminreicher, unbelasteter Ernährung tragen erheblich dazu bei, das geschwächte Immunsystem der Kinder zu stärken und ihre Gesundheit zu verbessern. Damit leisten wir einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität der Kinder. Weniger Schulausfallzeiten zeigen, wie sehr die Kinder von den Erholungsmaßnahmen profitieren. (www.dkvt.de)